szmmctag

  • Es ist vollbracht...!

    Unsere diesjährige Sommertournee ist mit einem großartigen Abschlusskonzert am Samstag in der Liederhalle zuendegegangen. Dies erforderte noch einmal drei Tage konzentrierter und intensiver Proben von "Aqua", diesmal zusammen mit der Gächinger Kantorei, und Beethovens "Pastorale" - und das bei allerbestem Sommerwetter(28°)! Kaum wieder auf heimischem Boden, wurden die BJOler auch kulinarisch wieder in Deutschland willkommen geheißen: mit Spätzle, Rotkohl und Gulasch:)
    Das Familienkonzert für Daimler-Mitarbeiter, welches am Nachmittag des 3.September stattfand, stellte eine kleine Reise durch Beethovens 6. Symphonie dar, erzählerisch vom Intendanten der Bachakademie, Chriatian Lorenz, begleitet und somit vor allem den Kindern gut zugänglich gemacht. Hierauf folgte dann im Hauptkonzert das komplette Programm, zuerst die Symphonie unter Christoph Altstaedt und nach der Pause die europäische Erstaufführung des vollständigen Werkes "Aqua" von Gonzalo Grau unter Leitung von Maria Guinand. Dem Stuttgarter Publikum wurde hiermit eine sowohl auditiv als auch visuell überragende Aufführung geboten. Die südamerikanischen Solisten, die Gewänder und Choreographien des Chores, die ungewöhnlichen Instrumente wie Regenmacher oder Udo-Drum, die Tanzeinlagen der Kontrabässe, und viele weitere Effekte bewirkten, dass man sich wirklich nach Südamerika versetzt fühlte, in den Regenwald, die Wüste oder mitten in ein Dorffest.
    Standing Ovations begleiteten die Musiker aus der Liederhalle hinüber in die Jazz-Kneipe "Bix", wo dann die Abschlussparty stattfand. Es herrschte eine ausgelassene aber auch wehmütige Stimmung, denn die letzten fünf Wochen hatten alle besonders eng zusammengeschweist, man hatte viel zusammen erlebt und durchgemacht und nun hieß es Abschied nehmen. Abschied von den südamerikanischen Solisten, von Maria, von Christoph, und dem Team. Abschied auch von einigen BJOlern, die sich nun ganz ihrem Studium widmen und das BJO für immer verlassen. Und natürlich Abschied von den FSJlern Lioba und Valeria, die ein Jahr lang unverzichtbare Teile des Teams waren und mit ihrer Arbeit und ihren Charakteren das BJO entscheidend geprägt haben.
    Bis zum frühen Morgen wurde der erfolgreiche Tournee-Abschluss gefeiert und am nächsten Morgen ging's dann für alle gen Heimat.

    Und hiermit endet unser Blog. Aber wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit Euch im Oktober, beim Bundespräsidenten oder mit Sir Simon Rattle oder spätestens bei der nächsten Arbeitsphase im Januar. Euer BJO-Team!

  • Heimkehrer in Stuttgart

    Nach ca. 28 Stunden Reise sind wir alle wieder gut in Deutschland angekommen und freue uns jetzt auf unsere Betten in Stuttgart. Ein sehr schönes und abwechslungsreiches Kammerkonzert gab es noch in der Deutschen Schule in Quito, bevor dann am nächsten Tag der lange Heimflug anstand. Nochmals ein grosses Dankeschön an alle Mitarbeiter vor Ort und die Gastfamilien. Wir hatten eine grossartige Zeit in Ecuador!
    Leider wurde unser Gepäck in Bogota doch nicht durchgecheckt, so dass wir nochmals durch diverse Kontrolle gehen musste. Dafür hat jetzt aber auch jeder einen Kolumbien-Stempel in seinem Reisepass. Na, wenn das mal nichts ist! Und Zeit hatten wir ja sowieso genug für das gesamte Prozedere. (Vielleicht war es auch gar nicht schlecht, dass wir uns so wenigestens 2 Stunden weniger im Aufenthaltsbereich aufhalten musste. Denn schon so war die Luft aufgrund der vielen Menschen und der doch unangemessenen Größe des Raumes grenzwertig.) In Frankfurt wurden wir dann herzlichst begrüsst: von Fjodor und Bathasar mit Banner im Eingangsbereich - wie grossartig - und von Heinz und Jürgen dann am Bus. Was für eine schöne Wiederheimkehr!
    Ab morgen kommen dann die zuhausegebliebenen BJOler wieder dazu und dann ist Endspurt für das letzte Konzert in Stuttgart angesagt. Aber jetzt ersteinmal schlafen und den Jetlag gut überstehen.

  • Wasserlassen am Aequator

    Das Zuckertheater war ausverkauft! Das wunderbare historische Theater (Teatro Sucre) mitten in der Stadt lag an jenem Abend allerdings auf einer Insel, weil ringsrum die Strassen aufgrund des traditionellen "Kirchen-Laufes" abgesperrt waren. Erst als die 8.800 Laeufer vorbei waren fuellte sich das Haus in Gaenze. Die etwa 700 Gaeste wurden mit einem herrlichen Konzert belohnt. Gestern dann die Kroenung der Konzertsaele Ecuadors (Casa de la Musica) mit der Kroenung der BJO-Konzerte. Ein fulminantes ausverkauftes Abschlusskonzert! Die eine oder andere Traene wurde dem Schumann und Strauss nachgeweint, denn dies war die letzte Auffuehrung der beiden Werke auf dieser Tour!
    Heute dann der Ausflug zum "Mitad del Mundo", der Aequatorlinie mit Museum und Monument. Wann das Wasser nun in welche Richtung abfliesst, ob das Schmuh ist oder real, man wusste es nicht... Nur durch beherzte Nachfrage des Dirigenten musste der Fuehrer zugeben, dass dem Phaenomen, das ein Meter rechts und links vom Aequartor nicht funktioniert, etwas nachgeholfen werden muss.
    Nun wird noch fleissig fuer das heutige Kammerkonzert geprobt, das in vier Stunden beginnt. Dann heisst es Abschied nehmen und der Rueckflug nach Deutschland steht an. Erfreulich Nachricht: mit grosser Hilfe der Deutschen Botschaften in Caracas, Quito und Bogota wurde ein druchchecken des Gepaecks von Quito nach Frankfurt ermoeglicht und auch das Orchester muss nicht nach Kolumbien einreisen um die Lufthansa-Bordkarten zu erhalten. Denn TAME und Lufthansa arbeiten normalerweise nicht zusammen. Dafuer ein grosses Dankeschoen! Wir versuchen uns aus Bogota zu melden, spaetestens aber aus Frankfurt bzw. Stuttgart. Und nun der Heimat entgegen!

  • Steiler Anflug auf Quito

    Wie erfreulich! Das Applausverhalten der Ecuadorianer hat sich bei unserem letzten Konzert in Cuenca doch noch zum Positiven gewendet und es gab Standing Ovations am Ende des Konzertes. Ausserdem waren wir in vielen wichtigen Tageszeitungen mit langen Artikeln praesent. Solch eine Medienpraesenz wuenscht man sich auch manchmal in Deutschland.
    Nach einem letzten Bad in den heissen Thermen unseres Hotels ging es wieder los zum Flughafen Richtung Quito. Ein Flug ueber die Anden mit einem steilen Anflug auf Quito liess die Herzen hoeher schlagen. Der Flughafen von Quito gilt als einer der anspruchsvollsten anzufliegenden Flughaefen, aber wir sind sicher gelandet. Danach wurden alle wieder in ihre Gastfamilien verteilt und 15 Musiker des Orchesters hatten die Ehre in einem der besten Restaurants von Quito ein Kammerkonzert zu geben. Natuerlich durften sie dann auch das Essen geniessen.
    Heute haben alle ein wenig von der Stadt gesehen. Beeindruckend wie Quito im Tal, teilweise von den Andenketten eingekesselt, erbaut ist. Sehr schoen. Jetzt heisst es nocheinmal ausruhen und ein wenig proben, bevor dann in 4 Stunden das erste Konzert im Teatro Sucre in Quito stattfinden wird.

  • Magenplagen auf 2.500 Meter

    1.524 Menschen besuchten das Konzert in Guayaquil. Der Guayaquileno an sich, scheint eher zurückruckhaltend und seine Begeisterung im CD-Kauf zu äußern und nicht in ausdauerndem Applaus. So wurden die Zugaben ohne weitere Aufforderung gespielt. Denn diese waren gemeinsam mit dem Jugendorchester der Stadt gespielt und vorher aufwendig einstudiert. Eine letzte Nacht in den dortigen Gastfamilien und ein tränenreicher Abschied am Morgen gingen einer wundervollen Fahrt über die Anden vorraus. Nach dem der Pass auf über 4.000 m überwunden war, durften wir die beste gebratene Bergforelle Lateinamerikas mit Yuca, Gemüse und Loco de Papa genießen. Die Höhe, die Kurverei, das ungewöhnliche Essen und anstrengende Konzerte haben die Übelkeitsqoute stark steigen lassen. Trotzdem ein wunderbares Konzert am Abend in der Banca Central Cuenca und nun ein ruhiger Abend am Kamin.

  • Viel Guayaquil

    Wir sind in Ecuador angekommen! Die Flugvorbereitungen bei Santa Barbara Airlines verliefen derart problemlos, dass wir genau eine Minute vor der Zeit auf das Flugfeld des Flughafens Maiquetia Simon Bolivar bei Caracas rollten. Ein ruhiger Flug über das Karibische Meer und die Anden, deren Spitzen hier und da durch die Wolkendecke lugten, führte uns zur ecuadorianischen (Flug-)Hafenstadt Guayaquil. Übrigens die größte Stadt des Landes und ein bedeutender Bananen-Umschlagplatz! Die freundliche Aufnahme in der Deutschen Schule und eine heitere Verteilung aller Jugendlichen auf Gastfamilien brachte dem Betreuerteam einen ersten freien Abend, der ausgiebig genossen wurde. Heute morgen dann kamen die ersten Berichte über die unglaublich netten, gastfreundlichen Familien. Viele sprechen Deutsch, wenn das nicht geht, Englisch. Schon in aller frühe starteten die Busse Richtung Meer, den das Ziel des freien Tages war ein Beach-Club am Pazifik! Für alle, die etwas neidisch werden möchte, hier der Link mit Bildern: http://www.oceanclub.com.ec/galeria_ocean.htm

    Trotz mehrfacher Warnung kam es dort zu absoluter Entspannung, sportlicher Betätigung und ausgelassener Stimmung! Leichte Sonnenbrände inklusive. Fazit des ersten Tages: Dieses Ziel, Guayaquil, hat viel Stil!

    Morgen dann eine gemeinsame Probe mit dem hiesiegen Jugendorchester, eine Stadtführung und abends das erste Konzert in Ecuador!

  • Unser letzter Tag in Caracas

    Was für ein grandioses Konzert! Bereits eine halbe Stunde vor Konzertbeginn war an einen Sitzplatz im Konzertsaal schon nicht mehr zu denken! RAPPELVOLL, bis auf den letzten Sitzplatz und viele Leute warteten noch vergeblich darauf reingelassen zu werden. Schade, einige musste leider draussen bleiben...
    In der ersten Hälfte spielte das BJO Beethovens 6. Symphonie bevor in der zweiten Hälfte dann die Uraufführung des Gesamtwerkes "Aqua" von Gonzalo Grau dargeboten wurde. Die Bühne platzte mal wieder aus allen Nähten mit ca. 80 Instrumentalisten und um die 100 Choristen. Und auch an diesem Abend hat man wieder den südamerikanischen Flair gespürt: teilweise waren auch hier einige Passagen choreographiert, diesmal jedoch von den Chorsängern. Keine Frage, dass es am Ende des Konzertes für alle Beteiligten und natürlich den Komponisten standing ovations gab!
    Von unseren venezuelanischen Gastgebern wurde das gesamte Orchester noch zum Abendessen eingeladen und jetzt heisst es langsam Abschied nehmen. Denn schon morgen geht es weiter nach Ecuador!
    Unser Fazit von unserem Besuch in Venezuela: sehr schöne Begegnungen gab es, das gemeinsame Musizieren hat sehr viel Spass gemacht und wir danken alle für ihre Offenheit und insbesondere ihre Gastfreundschaft. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen - ob in Deutschland oder in Venzuela!
    Ab morgen melden wir uns dann aus Ecuador!

  • Bombenstimmung beim gestrigen Konzert

    Erfolgreich verlief auch das erste Konzert in Venezuela. Die erste Haelfte spielte nur das BJO unter der Leitung von Christoph Alstaedt, in der zweite Haelfte brachten das BJO und das Orchestra Teresa Carreño zusammen den Saal zum Beben. Und die Werke wurden nicht nur gespielt sondern waren auch durchchoreographiert. Natuerlich haben die BJOler hervorragen mitgemacht. Ein kleines Video vom Konzert posten wir noch! Das Publikum war begeistert und auch die Musiker hatten unglaublich viel Spass dabei. Nach dem Konzert ging es zum gemeinsamen Abendessen. Was fuer eine Organisation fuer ca. 200 Personen! Es gab viel und sehr gutes Essen zu essen und vorallem: es wurde wie verrueckt getanzt! Man kann zufrieden behaupten, dass der interkulturelle Austausch zwischen beiden Orchestern sehr gut geklappt hat. (Und man hoert durchaus die ein oder andere Stimme, dass sie gerne noch laenger in Venezuela bleiben wuerden...)

    Heute vormittag hatten wir dann den Vormittag frei und wir sind mit der Gondel auf den "Hausberg" Avila gefahren. Waren oben ein wenig spazieren und dort wurde vorallem auch gegessen und getrunken: Erdbeeren mit VIEL Schlagsahne, frische Saefte, Fruechte in Schokososse und und und. Schoen wars ein wenig rauszukommen und noch mehr zu sehen, als nur das Hotel und den Konzertsaal. Nach dem Mittagessen im Hotel und einer kurzen Pause am Hotelpool, jetzt wieder Probe mit Chor fuer das morgige Konzert.
    Viele Gruesse aus Caracas
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  • 19. August 2011 - Bilder Teil 2

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  • Bilder Teil 2

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